Sonntag, 10. Juni 2018

Asien wir kommen





Es kribbelte schon lang in den Füßen, der Frühling mußte jetzt kommen.



 Eine sehr schöne Zeit hatten wir über Winter in Andalusien.



 Unserem Freund Pierre konnten wir helfen, das er seinem Traum etwas näher kommt.





Wir bauten auf seiner Finca die vorhandene Yogateracce um, 
sodaß er diese besser nutzen konnte.

 Aus alten Fenstern, 



 die auf dem Müll lagen,





 wurden zum Beispiel "neue Fenster". 






Holzwände wurden errichtet, 


neu Wände gemauert,



Glasfassade neu erstellt,

  



Natursteinmauern mit Mörtel ausgefugt. 




Viele Kleinigkeiten führten dazu das die Yogateracce nach 4 Monaten arbeit, ein völlig neues Bild abgab.









Zusätzlich dazu waren wir beide noch künstlerisch tätig.



 Einfache Fliesenflächen



 wurde durch selbstentworfene Fliesendekore






 zu kunstvollen Unikaten. 


In Zusammenarbeit mit Pierre erstellten wir einen "Luftbrunnen", der wie eine natürliche Klimaanlage funktioniert, aber nur 20 Watt Strom verbraucht. Das System des Luftbrunnens passten wir den örtlichen Gegebenheiten an und erstellten selbst die benötigten Zubehörteile selber.








 Mit diesem natürlichen Luftbrunnen werden 2 Apartments(je ca. 70qm) gekühlt und die einströmende Luft noch zusätzlich gereinigt.


Eine weitere Klimaanlage ist für diese nicht mehr nötig.

Auch dies war eine erfüllende, anspruchsvolle und ökologisch sinnvolle Aufgabe für uns.
Der Aufenthalt auf der Finca unseres Freundes, in diesem Winter, war in sehr vieler Hinsicht wunderschön und hat uns sehr viel Freude gemacht.



Wir bedanken uns hier nochmals bei Pierre, das wir über Winter seine Gäste sein durften.

Nach nun 3 Jahren die wir in Europa unterwegs sind war jetzt die Zeit gekommen für neue Wege. Wir nahmen unseren alten Weg Richtung Indien wieder auf. Im Norden von Griechenland starteten wir in Richtung Asien. Schnell waren wir wieder eins mit unseren Wanderschuhen, 




den Rucksäcken und dem Leben auf dem Weg. Eine neue Erfahrung war für uns die sehr große Anzahl an Straßenhunden.




Selbst außerhalb der Städte sind diese oft in Rudeln mit bis zu 10 Tieren unterwegs. Doch wir haben schnell gemerkt das die Hunde mehr Angst vor uns haben, als wir vor ihnen haben müßten. Teilweise waren diese "Hundegangs" lustige Wegbegleiter, die uns oftmals sogar vor anderen Hunden schützen wollten. Wir haben das Gefühl das die Hunde genau spürten, was wir in unseren Herzen tragen. 


 In den folgenden Wochen hatten wir sehr oft schöne Erlebnisse mit den "Wegbegleitern".


Von Thessaloniki aus ging es an der griechischen Küste entlang in Richtung Osten.




 Die Tage waren schon sehr schön warm, 25 Grad waren keine Seltenheit. Die Nächte jedoch waren noch empfindlich kühl. Sodalb die Sonne  untergehen wollte, wurde es kühl und wir mußten an manchen Abenden unsere "Wintersachen" auspacken. 
Wir gingen in Griechenland durch wundervolle und fruchtbare Landschaften,



übernachteten an eindrucksvollen Orten






und spürten das wir einer ganz anderen Kultur immer näher kamen. Die Menschen in Griechenland waren zu uns immer hilfsbereit und freundlich,




nie hatten wir das Gefühl hier in diesem Land nicht Willkommen zu sein. Zusätzlich dazu sprechen sehr viele Griechen auch deutsch, sodaß die Kommunikation auch einfach war.

Direkt am Strand saßen wir und hatten schon unser Zelt neben der stillgelegten Strandbar aufgebaut. Da kam, aus dem knapp 100 Meter entfernten Dorf, eine Frau zu Fuß in unsere Richtung. Katarina, so war ihr Name, setzte sich zu uns und schnell fing ein sehr angeregtes Gespräch an. Sie lebte bei ihrem Freund Dimi im Ort und lud uns ein doch mit zu ihm zu kommen. Wir zögerten noch ein wenig, da kam Dimi selber zum Strand und lud uns ein doch bei ihm zu übernachten. Dimi 85 Jahre "jung",ist Grieche und hatte viele Jahre in Deutschland gearbeitet. 

Er sprühte nur so vor Kraft und Freude. Wir packten also unser Zelt ein und zogen um in Dimis Haus. Ein schönes Einfamilienhaus hatte sich Dimi gebaut und baut mit Stolz und Freude Gemüse in seinem kleinen Garten an. Wir hatten viel Spaß mit ihm und Katarina in der Zeit wo wir bei Ihnen waren.

 Als kleines "Dankeschön" mauerte ich mit Dimi dann noch ein kleines Stück Mauer, das er schon immer machen wollte.



 Ich hatte auch noch nie in meinem Leben einen 85 jährigen Handlanger der mit soviel Freude jeden Tag bei der Sache ist. 




Dann ging es weiter entlang der Küstenstraße in Richtung der türkischen Grenze.



Leider gibt es in Griechenland keine oder nur sehr wenige ausgewiesene Wanderwege, dadurch mußten wir meistens der Hauptstraßen Richtung Osten folgen. Doch wir waren auf der Straße als Fußgänger immer sicher, denn die Fahrzeuge hielten immer genügend Abstand zu uns. 




Die Griechen haben viele wirtschaftliche und finanzielle Problem das konnten wir auf unserem Weg deutlich sehen doch sie bleiben immer noch freundliche, hilfsbereite und gastfreundliche Menschen.




Denn oftmals selbst das  Wenige was sie haben teilen sie gerne noch mit Menschen wie uns.


Von Griechenland aus kann man die Grenze in die Türkei nicht zu Fuß überqueren. Es blieb uns nichts anderes übrig als in den Bus zu steigen und über die Grenze zu fahren. Abends um 22.00Uhr stiegen wir in den Bus der uns nach Kesan in der Türkei bringen sollte. Der Grenzübertritt war problemlos. Wir bekamen den Stempel in unseren Reisepass, jetzt haben wir vorerst 3 Monate Zeit um uns in der Türkei aufzuhalten. Wir fuhren auf der Schnellstraße hinter der Grenze durch die Nacht, als der Busfahrer plötzlich zu uns sagte das wir gleich aussteigen müßten und eine Minute später hielt der Bus schon an. Doch es war nicht in dem Ort Kesan sondern an der Schnellstraße. Der Bus hielt an und wir mußten aussteigen. Der Bus fuhr weiter. Da standen wir jetzt morgens um 2.30Uhr an der Schnellstraße mit unseren großen Rucksäcken, etwas verdutzt und ratlos. Wir sahen keinen Ort und wußten überhaupt nicht wo wir waren. In der Ferne sahen wir eine Tankstelle und beschlossen dort hinzugehen und zu fragen wie wir in den Ort kommen. Vor der Tankstelle stand ein türkischer Polizist den wir ansprachen wie wir in den Ort kommen. Nach kurzem Gespräche, inzwischen war der Kollege des Polizisten auch dazu gekommen, wo wir herkommen und wo wir hin wollten beschlossen die beiden Polizisten uns in die Stadt zu fahren.



 Wir waren total baff, niemals hätten wir erwartet das uns die Polizei hilft geschweige den sogar mitnimmt. Nach kurzer Fahrt setzten uns die freundlichen Polizisten an der Fernbusstation ab, wo wir sicher und warm die restliche Nacht in der Wartehalle verbringen konnten.
An viel Schlaf war nicht zu denken an diesem Ort, aber das war egal. Wir sind in der Türkei und alles andere wird kommen. In der Wartehalle trafen wir Mutlu er arbeitet als Psychologe in Kesan und hat wohl im Augenblick eine etwas schwierige Zeit.




Er setzte sich zu uns auf die Bank und wir kamen mit ihm ins Gespräch halbe englisch und ein wenig deutsch. Ein ganz feiner und einfühlsamer Mensch. Morgens gegen 6 Uhr holte er uns frischen Kaffee und frisches Brot vom Bäcker. 



Was für eine tolle Begegnung. Solchen Menschen wie Mutlu wünschen wir das sie auch soviel liebe erfahren dürfen wie wir.

Noch hingen morgens früh die Regenwolken über Kesan, doch langsam klarte der Himmel auf und die Sonne zeigte sich an diesem Morgen. Wir zogen unsere Rucksäcke über und los ging es in die Stadt. Schnell merkten wir, das wir uns hier in einer ganz anderen Kultur als in Europa befanden.



 Für westliche Augen war der Verkehr in der Stadt ein absolutes Chaos. Kreuz und quer ging es auf den Straßen zu, es wird an allen Ecken gehupt und gerufen. Das Bild der Straße ist morgens durch überfüllte Kleinbusse geprägt die das Hauptverkehrsmittel in den Städten sind. Nach dem Frühstück machten wir eine völlig neue Erfahrung. Kurz nach dem Aufbruch vom Frühstücksort wurden wir vor einem Teehaus von dort sitzenden Männern lustig zum "Cay" eingeladen.


 Es folgte ein lustiges Gespräch und dort ein weitere Cay. Nach dem wir uns verabschiedet hatten kamen wir ca. 100mtr. weiter und es folgte die nächste Einladung . Als wir aus Kesan herausgingen hatten wir mind. 10 Cay


 getrunken, Brot und Sesamringe für 2 Tage geschenkt bekommen und soviel Herzlichkeit erlebt das wir ersteinmal völlig überwältigt waren. Das sollte sich in den nächsten Tagen und Wochen noch verstärken.







 Die Hilfsbereitschaft, die Herzlichkeit und die Gastfreundlichkeit der Menschen hier in der Türkei ist einfach überwältigend.





 Es vergeht kein Tag wo wir nicht zum Cay oder 





Essen eingeladen werden, man uns mit Wasser, Brot, Gemüse, Obst .......... ausstattet und uns ganz viel Liebe mit auf den Weg gibt.




 Wir haben schon viel an Liebe in Europa auf unserem Weg erfahren dürfen,



 doch die Menschen hier in der Türkei sind für uns eine ganz neue Erfahrung.  In der moslemischen Kultur ist der Reisende sehr angesehen.

 Als Reisender wird dir hier in der Türkei überall  von jedem geholfen. 




Was für ein schönes Gefühl.

Von Kesan aus gingen wir Richtung Süden.




 In Eceabat setzten wir mit der Fähre über die Meerenge der Dardanellen,


 nach Canakkale über. 




Hier betraten wir auf unserem Weg das erste mal asiatischen Boden.




 Dann ging es weiter über Orte Ezine, Ayvacik an Edremit vorbei in Richtung Izmir. Als wir in Dikili am 1. Mai eintrafen waren dort die Feierlichkeiten zu diesem Feiertag in vollem Gange und wir wurden ein Teil von ihnen.





Es war schon am späten Nachmittag als wir Dikili verließen und uns überlegten in den nächsten größeren Ort mit dem Minibus zu fahren, denn zwischen Dikili und dem nächst größeren Ort Candari sind es über 20 Kilometer und laut Karte sind dort keine größeren Orte. Gut dann warten wir an einer Haltestelle auf einen Bus. Da in Dikili heute viele Menschen auf dem Fest zu 1. Mai waren, kam ein Minibus nach dem nächsten voll mit Menschen und für uns mit unseren großen Rucksäcken war dort kein Platz mehr. Nach dem dritten oder vierten Bus beschlossen wir weiterzugehen, es wir schon ein Platz für die Nacht für uns kommen. Viele Kilometer an der Straße war nichts. Dann, als unsere Beine schon ziemlich müde waren sahen wir von weitem eine größere weiße Moschee. Wir schöpften wieder neue Kraft und machten uns auf den Weg dorthin. Nach nochmals 4 Kilometer hatten wir den Ort Esentepe erreicht. An der Hauptstraße war direkt eine "Teestube" und wenn wir Kontakt zu Menschen wollten dann mußten wir nur dorthin gehen. Es sollte wieder die richtige Entscheidung sein. In diesem 100 Seelendorf tickten die Uhren noch ganz anders, nämlich ganz einfach ländlich normal. Direkt wurden wir zum Cay eingeladen und man sagte uns das wir bei der Schule ruhig und sicher übernachten könnten. Also machten wir uns nach dem Cay auf den Weg und schlugen unser Zelt direkt vor dem Denkmal von Atatürk auf. 



 Junes, er lebte in Esentepe, hatte uns schon in der Teestube zum Cay eingeladen und jetzt stellte sich heraus das er direkt neben der Schule seinen kleinen Bauernhof hatte. Es dauerte nicht lange wir hatten gerade uns Zelt aufgebaut,





 da kam Junes und seine Schwester zu uns.



 Sie hatten ganz frischen Ayran mitgebracht den wir unbedingt trinken sollten. Es gab einen kurze Unterhaltung, wie immer mit ungläubigen Augen warum zwei Erwachsene Menschen aus Deutschland seid 3 Jahren mit dem Rucksack unterwegs sind und dann auch noch Spaß und Freude  an diesem Leben haben. Dann gingen Junes und seine Schwester nach Hause, aber vorher sagte er noch das wir hier an diesem Platz absolut sicher sind.

Nach einer ruhigen und behüteten Nacht dauerte es nicht lange und Junes kam wieder zu uns. Wir sollten zu ihm zum Frühstück kommen. Schnell bauten wir unser Zelt ab und dann "wow" was für eine Überraschung.




 Es gab selbstgemachten Käse und Butter, Oliven aus eigenem Anbau und dann noch Eier von den eigenen Hühner. Er hatte nur 2 Hühner und die hatten auch nur 2 Eier gelegt und die bekamen natürlich wir, was für eine Ehre.




 Was für liebe und einfache Menschen.


 Freundlich wurden wir dann verabschiedet, nicht ohne zu fragen ob wir noch etwas für unseren weiteren Weg brauchen. Voll mit dieser guten Energie ging es nur weiter auf unserem Weg, aber nicht ohne einen bestimmten Gedanken. Schon öfter haben wir auf dem Weg nicht in eine Bahn oder in einen Bus, mit unserem Gepäck gepasst und immer war danach der Weg "steinig und schwer" doch jedesmal wurden wir dafür belohnt, nämlich mit ganz ganz tollen und liebevollen Menschen.

Wir zogen es vor die Region Izmir nicht zu Fuß zu durchqueren. Denn auf über 80 Kilometer folgte ein Industriegebiet dem nächsten und dann die Millionenmetropole Izmir. Mit der Bahn ging es von Nord nach Süd. Südlich von Izmir in Richtung Selcuk waren wir früh morgens unterwegs als sich der Himmel von Minute zu Minute verdunkelte. Das erst grollen war auch schon zu hören und wir waren auf der Straße unterwegs ohne auch nur ein Haus oder einen Unterstand zu sehen, der uns vor dem Regen schützen könnte. Der Himmel wurde schwarz, es blitzte und donnert von allen Seiten und dann...... es fing an zu regnen. Schnell wurde der Regen heftiger,heftiger und immer noch kein Dach in Sicht das uns schützen könnten. Doch dann wie aus dem nichts hielt ein Auto an und der Fahrer sagte: Schnell einsteigen!!!!  Er war die Rettung für uns! Denn Minuten später war die ganze Straße 20cm hoch mit Wasser bedeckt und an allen Ecken blitzte es. Das Auto mußte teilweise stehen bleiben so heftig regnete es draußen. Wir wurden in letzter Minute von dem netten Menschen von der Straße gerettet. Jetzt fuhr er uns mit seinem Auto in den übernächsten Ort und ließ uns bei einer Bar raus wo wir im trockenen das Unwetter abwarten konnten. Er ließ es sich aber auch nicht nehmen uns vorher in einer Bäckerei frisches Brot und Sesamringe zu kaufen, das ist Hilfsbereitschaft und Gastfreundlichkeit.Leider vergaßen wir vor lauter Aufregung und Freude ein Foto von unserem "Retter" zu machen, aber wir tragen ihn in unserem Herzem mit um die Welt.


Hügelig ging es in den nächsten Tagen weiter.



 Die Straße war ein ständiges auf und ab.




 Jeweils zum Nachmittag zogen jetzt immer Gewitter auf, sodaß wir immer dafür sorgen mußten das wir Nachmittag einen sicheren und trockenen Ort hatten. Aber mit Gottes Segen hatten  wir immer, sobald es Nachmittags losging, einen sicheren und guten Platz.





Es wechselten sich karge Berglandschaft und sehr fruchtbare Ebenen ab.




 Alle paar Kilometer ein neues Bild.



Doch eines blieb jeden Tag 



jeden Tag wurden wir zum Cay trinken oder Essen eingeladen. 

Auf so einem Weg begegnen einem auch Menschen die einen richtig berühren und deren Liebe vielleicht noch viel viel größer ist als unsere.  Unsere Beine taten weh vom rauhen Asphalt der Straße, die Sonne brannte und wir waren auch schon viele Kilometer an diesem Tag gelaufen. 
Da winkte uns eine Hand von der anderen Straßenseite, es war Ali der uns einlud zu sitzen uns auszuruhen. Vom ersten Augenblick an war Ali für uns kein Fremder, er war ein Freund!

 Er zeigte uns seine "Kunstwerke" die er erstellte,



 er spielte für uns auf der Saz 


 und es war so als wenn wir ihn seid ewigen Zeiten kennen würden.





 Seine Mutter, sein Bruder auch die selben Menschen, mit einem unglaublich großen Herzen. Wir waren sofort ein Teil der Familie. Ein ganz außergewöhnliches Erlebnis auch für uns die wir schon über 3 Jahre unterwegs sind. Ali zeigte uns seine Felder, wo  sein Freund Selatin arbeitete, auch er war uns sofort vertraut. 





Es gab Cay, 





Ekmek, Peynir und und und !
Dann fuhr uns Ali zu einem wunderbaren Ort. Er hatte dort am Rande des Waldes, noch ein großes Feld. Er ging mit uns dorthin und sagte: dort am Waldrand sind 1000 Quadratmeter Land für Euch.





 "Wir bauen ein Haus und Ihr könnt euer eigenes Obst und Gemüse anbauen, es ist alles wichtige da"meinte Ali. Wir waren sprachlos. Vor 2 Stunden kannten wir diesen Mann garnicht und jetzt.....!





 Ali wiederholte sein Angebot in den nächsten Tagen noch öfters, sodaß es klar wurde, es war nicht nur so gesagt, es war ihm sehr ernst. Wir blieben 2 Tage bei Ali, Bolca Nene und Oner.




Roya half der Mutter(Bolca Nene) an deren Gemüsestand an der Straße und wir bekamen den besten Orangensaft den wir je getrunken haben.





 Diese Begegnung kann man nur sehr schwer in Worte fassen, denn es fehlen einem die Wort dazu. 




Soviel Herzlichkeit und Liebe, wir können nur dankbar sein das wir es erfahren durften. 


Jetzt nach über 1200 Kilometer sitzen wir  ganz im Süden der Türkei in Kas, in einer wunderschönen bergigen Region auf über 800 Meter über dem Meer,



 schauen auf die griechische Insel Megisti die nur wenige Kilometer vor der Küste liegt und genießen diesen atemberaubenden Ausblick. 





Was haben wir mal wieder für einen tollen Ort gefunden um neue Kraft zu sammeln.




Dank den vielen lieben Menschen auf dem Weg, war jeder Tag ein völlig neues Erlebnis. Täglich wunderschöne Landschaften und die Menschen die wir trafen bereicherten unseren Weg. Wir übernachteten an den unterschiedlichsten Orten und hatten immer das Gefühl hier willkommen zu sein. Hinter jedem dieser Fotos und es sind längst nicht alle, steckt immer eine schöne Geschichte. Alle diese Geschichten zu erzählen würde diesen Rahmen sprengen.  Wenn du mit offenem Herzen durch dieses Land gehst, bist du nie alleine. 




Es bestätigt sich immer mehr, du bist erst in einem Land gewesen wenn du dort zu Fuß unterwegs warst. Denn nur so erlebst und fühlst du jeden Tag die Natur, die Tiere und besonders die Menschen. 


Wir sind sehr dankbar für diese Erfahrung und  das wir soviel Liebe empfangen dürfen. Genau diese Liebe ist Energie für ein glückliches und erfülltes Leben.


Es ist die Kraft die uns antreibt unseren Weg weiter zu gehen, in Liebe!



Danke